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Lippen- / Kiefer- / Gaumenspalte

Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten oder eine Kombination der Spaltenarten sind meist genetisch bedingt. Kommt ein Kind mit Lippen-, Kiefer- oder Gaumenspalte zur Welt, werden die vorhandenen Spalten in verschiedenen Operationen verschlossen.

Trotz einer verschlossenen Spalte kommt es jedoch oft zu Sprech- und Stimmschwierigkeiten, u.a.:

  • N√§seln (= Rhinophonie)
  • Artikulationsschwierigkeiten
  • Stimmst√∂rung
  • allgemeine Sprachentwicklungsst√∂rung

In der Logopädie kann bereits kurz nach dem Verschluss der Lippe (mit ca. 8 Monaten) prophylaktisch mit Kind und Eltern gearbeitet werden. Dabei nehmen Anleitung und Beratung der Eltern großen Raum ein.

Die eigentliche Therapie ist¬†ab 2 ¬Ĺ -3 Jahren¬†m√∂glich. Inhalt ist es, spielerisch die Beweglichkeit und Sensibilit√§t von Zunge, Lippe und Gaumensegel zu f√∂rdern. Laute, die das Kind nicht aussprechen kann, werden gemeinsam erarbeitet.

Zur¬†Verringerung des N√§selns¬†werden u.a. auch √úbungen f√ľr eine Verbesserung der gesamtk√∂rperlichen Spannung durchgef√ľhrt. Diese wirken sich positiv auf die Gaumensegelspannung aus und verbessern so die nat√ľrliche Resonanz.