• Montag - Freitag: 08:00 ‚Äď 18:00 Uhr und nach Vereinbarung
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Was ist Logopädie?

Die Logop√§die befasst sich mit der Diagnostik und Therapie von Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- und H√∂rbeeintr√§chtigungen. Zu einer logop√§dischen Behandlung geh√∂ren eine individuelle Beratung, eine ausf√ľhrliche Diagnostik sowie eine auf die Bed√ľrfnisse des Patienten ausgerichtete Therapie.

Wer erhält eine logopädische Behandlung?

Logopäden/innen untersuchen und behandeln Menschen aller Altersgruppen mit Sprach-, Sprech-. Stimm,- Hör- und Schluckstörungen, die sowohl organische als auch funktionelle Ursachen haben.

  • S√§uglinge und Kleinkinder mit angeborenen Fehlbildungen im Gesichtsbereich, mit zentralmotorischen K√∂rperbehinderungen , angeborenen oder erworbenen H√∂rst√∂rungen
  • Kinder mit Problemen in der Aussprache ( Bildung oder Einsatz bestimmte Laute) oder grammatisch korrekten Satzbildung
  • Schulkinder mit auditiven Wahrnehmungsst√∂rungen und/oder Schwierigkeiten beim Erwerb der Schriftsprache (LRS), Rechenst√∂rung ( Dyskalkulie )
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsenen mit Redeflussst√∂rungen wie z.B. Stottern oder Poltern
  • Kinder mit einem ver√§nderten Stimmklang ‚Äď Rhinophonie (N√§seln z.B. bei Lippen-Kiefer-Gaumenspalten oder nach Operationen)
  • Kinder und Jugendliche, mitunter auch Erwachsene mit Zungenfehlfunktionen (Myofunktionelle St√∂rung, h√§ufig verbunden mit einem Sigmatismus-‚Äělispeln‚Äú)
  • Patienten mit Sprach-, Sprech- oder Stimmst√∂rungen als Folge von H√∂rst√∂rungen und/oder H√∂rverlust, k√∂rperlicher oder geistiger Behinderung (Infantile Cerebralparesen)
  • Patienten mit neurologischen Erkrankungen, wie z.B Sch√§del- oder Hirnverletzungen als Folge von Unf√§llen. Schlaganfall, Morbus Parkinson, Multipler Sklerose (MS) oder Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), die an einer Aphasie, Dysarthrie oder Dysphagie leiden
  • Menschen in Berufen mit einer hohen stimmlichen Belastung wie u.a. Erzieher/-innen, Lehrer/-innen, Schauspieler/-innen, S√§nger/-innen, Telefonisten/-innen, Verk√§ufer/-innen, die mit stimmlichen Einschr√§nkungen belastet sind
  • Erwachsene nach Operationen im Mund- und Kehlkopfbereich mit Sprech- und Stimmproblemen

 

 Die Notwendigkeit einer logopädischen Therapie kann durch unterschiedlichste Ursachen gegeben sein. Zum Beispiel durch:

  • Entwicklungsverz√∂gerungen, -st√∂rungen- oder -behinderungen (z.B. Trisomie 21, LateTalker, Sprachentwicklungsst√∂rungen)
  • Krankheit (z.B. neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall, Multiple Sklerose, Larynektomie, Morbus Parkinson, Demenz‚Ķ..)
  • Unfall (z.B. Sch√§delhirntrauma, Kehlkopfverletzung‚Ķ),
  • Gewohnheit (z.B. N√§gelkauen, offene Mundhaltung),
  • Veranlagung/Vererbung (z.B. LRS, Dyskalkulie, Kieferanomalien), √úberlastung (z.B. Stimmst√∂rungen bei √ľberm√§√üiger Beanspruchung (Stress))
  • Sprachst√∂rungen aufgrund von psychischen Faktoren
  • Stottern

Wie bekomme ich eine Verordnung?

Die logopädische Therapie ist Teil der medizinischen Grundversorgung und unterliegt den Heil- und Hilfsmittelrichtlinien. Wir behandeln Patienten aller gesetzlichen und privaten Krankenkassen.

Eine Verordnung erhalten Sie bei Ihrem Allgemeinarzt, Kinderarzt, HNO- Arzt, Neurologen, Kieferorthopäden oder Phoniater. Wenn Sie eine Verordnung vorliegen haben, melden Sie sich bitte möglichst telefonisch zur Terminabsprache oder kommen Sie einfach in unserer Praxis vorbei.
Eine Verordnung muss innerhalb von 14 Tagen ab Ausstellungsdatum begonnen werden. Auf √§rztliche Verordnung f√ľhren wir auch Hausbesuche durch und gehen in integrative oder sonderp√§dagogische Einrichtungen und in Seniorenheime.

Was kostet eine logopädische Behandlung?

Die Logop√§die ist als Heilmittel Bestandteil der medizinischen Grundversorgung und die Kosten werden bei Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr von der Krankenkasse √ľbernommen. Im Allgemeinen k√∂nnen Haus√§rzte, Kinder√§rzte, HNO-√Ąrzte,¬†Phoniater,¬†Neurologen, Zahn√§rzte und Kieferorthop√§den entscheiden, ob eine Indikation f√ľr eine logop√§dische Behandlung vorliegt und dann ggf. eine Heilmittelverordnung ausstellen.

F√ľr Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen ist ab dem 18. Lebensjahr eine Zuzahlung f√ľr jede Verordnung zu leisten.

Eventuelle Befreiungen von der Zuzahlung ber√ľcksichtigen wir gerne, sobald Sie uns Ihren g√ľltigen Befreiungsausweis vorgelegt haben.
Privat versicherte Patienten sollten sich vor Therapiebeginn mit ihrer Krankenkasse in Verbindung setzen, um die Übernahme der Kosten sicher zu stellen.